Von einer, die abbog

Ein paar Zeilen zu Ulrike Guérot

Den Werdegang dieser Frau finde ich sehr spannend.

Man muss bedenken: Die kommt aus dem außenpolitischen Establishment, sie hat u.a. 2013 bei diesem hochkarätig besetzten Projekt teilgenommen:

Ich hab dazu mal ein Radiofeature gemacht.
Die strategische Elite der Bundesrepublik hat etwas ausbaldowert…
Ulrike in dä house.

Dann kam Corona und sie war entsetzt, wie schnell Menschen mundtot gemacht werden können, wenn sie mit ihrer Meinung – oder noch schlimmer: mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen – quer zu dem liegen, was gerade angesagt ist.

Sie lässt sich mittlerweile von sämtlichen alternativen Medien interviewen, sie kennt da anscheinend kaum Tabus, was ich begrüße.

Sie lässt sich aber nicht nur interviewen, sondern verteidigt auch das Recht dieser alternativen Medien, gehört statt diffamiert zu werden.


Die liberale Moderne sieht ganz schön reaktionär aus, wenn Ihr mich fragt.



Ich finde das wirklich mutig, weil sie damit ihren Ruf aufs Spiel gesetzt hat. Zum Glück ist sie weiterhin Professorin an der Universität von Bonn, obwohl es Leute gibt, die gegen sie schießen.


Nicht zum Aushalten, dieses Geschwätz. Alles weiße alte Männer!

Außerdem wird sie weiter von etablierten Medien interviewt, finde ich Spitze.



Haben Brillenträger dickere Nasen? Frag ich mich gerade, auch aus Eigeninteresse..

Diesen Spagat zwischen Establishment und alternativer Sicht auf die Dinge hinzubekommen, ist nicht leicht und in der heutigen Zeit sehr wertvoll.

Es läuft da gerade einiges aus dem Ruder, die größten Tabus von gestern gelten überhaupt nichts mehr.



Manchen Typen wie diesem ZEIT-Redakteur reicht es nicht, verstrahlt zu sein, sie wollen darüber hinaus im Namen der Freiheit so richtig verstrahlt werden!

Alles klar, Alter. Vertrau mal weiter auf die USA, die meinen es voll gut mit uns.

Was ist los mit diesem Land?

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